Intro Site
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Live Trading:
Der Live Trading Bereich bietet aktuelle Marktanalysen vom Perfect-Trader
Team. Die Community befasst sich mit verschiedenen Handelsstrategien und testet
sie unter realen Marktbedingungen. Profis tauschen hier ihre Meinungen und
diskutieren über die aktuelle Marktsituation - In Realtime -
Research: Der Research Bereich umfasst die drei großen
Themen des professionellen Tradings: Handelsstrategie, Risikomanagement und
Psycholgie. Erfahren Sie mehr über die Tricks der Profis und ihre besten
Handelsstrategien. Das Team von Perfect-Trader testet die profitabelsten Tradingtaktiken
und entwickelt fortwährend neue Handelsansätze. Die Spezialgebiete
umfassen: 1. Diskretionäre Handelsansätze: Pnf, Formationen und
indikatorenunterstütztes Trading.
2. Market Forecasting basierend auf klassischer Charttechnik, Preis-Zeit Analysen
nach W.D.Gann, Elliott Wave , Zyklusanalyse, Intermarketanylse und Fundamentalanalyse.
3. Vollmechanischer Börsenhandel und Systemdesign basierend auf Neuralen
Netzen und genetischen Algorithmen.
4. Integrale Psychologie: Entfalten Sie das maximale Leistungspotential mit
den neusten Erkenntnissen der Transpersonalen Psychologie und modernen Bewusstseinsforschung.
Aktivierung des gesamten Bewusstseinspektrums, Auflösung negativ besetzter
Coex- Konstellationen, Integration der perinatalen Matrizen und des unbewussten
Materials, mentale Neuprogrammierung und Persönlichkeitstransformation.
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Der technologische Fortschritt und die Entwicklungen
auf dem Gebiet des vollmechanischen Börsenhandels bringen für professionelle
Trader enorme
Gewinnchancen. Doch die Effizienz der Märkte verlangt außergewöhnliche
Leistung und ständiges Lernen, um sich am Puls der Zeit etablieren zu
können.
Der hohe Research-Aufwand, Datenpflege, Signalscreening und Systemüberwachung
für professionelles Trading ist beinahe nur noch im Team zu bewältigen.
Das Beraterteam rund um Perfect-Trader.com umfasst Spezialisten aus den Bereichen
Market Forecasting (Gann-Theorie, Elliott Wave, Intermarket, Fundamentanalyse
und Zyklusanalyse), sowie professionelle Trader und Systemprogrammierer. Wir
stehen in Kontakt mit Psychologen, Physiker, Mathematikern und Computer spezialisten
um unsere Tradingaktivitäten an den globalen Märten auf ein höchst
mögliches Niveau zu evolvieren. Das Spektrum der ätigkeitsfelder
umfasst Finanz marktprognosen, diskretionären und vollmechanischen Handel,
System-Design, bis hin zu Researcharbeit auf den Gebieten der Künstlichen
Intelligenz, Neuer Physik, Integraler Wissenschaften und den psychospirituellen
Transformationsprozessen des Bewusstseins. Koordiniert werden die Teamaktivitäten
von Oliver Sorin.
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Head Trader von Perfect-Trader.com. 12 Jahre Erfahrung
als professioneller Day- Swing- und Positionstrader. Hohe Trefferquoten und
Reward to Risk pro Trade. Tätigkeitsbereiche:
Diskretionärer und vollmechanischer Börsenhandel, Finanzmarkttheorie
und Zyklustheorie, Gann-Theorie, Finanzmarktprognosen.
Neue Physik, Transpersonale und Integrale Psychologie, östliche Modelle
der Bewusstseinstransformation. Visionäre und Transpersonale Kunst.
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Live Trading:
Der Live Trading Bereich bietet aktuelle Marktanalysen vom Perfect-Trader
Team. Die Community befasst sich mit verschiedenen Handelsstrategien und testet
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Archiv - Chartanalysen und Tradingsignale
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Diskretionäre Strategien
Seite 1
Das Traden nach einfachen Chartformationen gehört
zu dem grundlegenden Handwerkszeug eines jeden Traders. Die hier vorgestellten
Strategien funktionieren bereits seit Jahrzehnten in den Märkten und
die Chancen stehen gut, dass sie auch in naher Zukunft noch profitabel sein
werden. Es ist ein einfacher
Tradingstil, der sich nur auf den Preis bezieht, fernab von Indikatoren und
anderen Hilfsmitteln. Es gibt viele Chartformationen, die man profitabel umsetzen
kann, wenn man ein diszpliniertes Money- und Positionsmanagement einhält.
Zwei Formationen, die gute Ergebnisse erzielen, werden hier kurz vorgestellt.....Dreiecke
und Keile.Es ist nicht notwendig einen Unterschied
zwischen auf steigendem, symetrischem oder einer anderen Art von Dreieck zu
treffen. Allgemeine Regeln erweisen sich nur sehr selten als gültig.
Ein Wimpel oder ein Dreieck als Fortsetzungsformationen müssen weder
nach oben aufgelöst werden, noch muss es mindestens drei, aber maximal
x Berührungspunkte geben ..... Definitif aber kann gesagt werden, dass
Märkte konsolidieren und sich die
Volatilität innerhalb dieser Zonen verringert. Und, dass es aus dieser
Konsolidierung einen Ausbruch geben wird und sich das aufgestaute Momentum
entladen wird. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Ausbruch eine Steigerung
der Volatilität zur Folge haben wird. Und genau dort findet der geduldige
Trader
seinen Markteinstieg, an dem der Stopp eng gesetz werden kann und ein großes
Gewinnpotenzial existiert. An diesem Punkt ist das Reward/Risk groß
genug, um einen Einstieg im Markt rechtfertigen zu können.
Die Formationen lassen sich in allen Zeit fenstern
handeln, egal ob im 1 Minuten chart oder auf Wochenbasis. Ausbrüche laufen
fast immer explosiv ab, doch auch
hier kann man verschiedeneFilter zur Bestätigung einbauen. So zum Beispiel
Volumen, Zeit oder auch Fibonacci Re tracements.Ich verwende meistens immer
das selbe Positionsmanagement. Nach dem ersten Schub aus der Konsolidierung
nehme ich Teilgewinne mit. Der Stop für den Rest der Position wird dann
an den Enty nach gezogen. Danach wird der sl dynamisch mit dem Trend nachgezogen,
wobei es hier wieder verschiedene Möglichkeiten gibt. Wie zum Beispiel
natürliche Chartpunkte, Volatilitätsstopps, gleitende Durschnitte
usw...
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Animationen
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Animationen
Seite 4
Animationen
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Point&Figure gehören zu den älteren Chartarten
und werden heute kaum noch verwendet. So ist es sogar schwierig geworden,
geeignete Software zu finden, die diese zufriedenstellend darstellen kann.
Dow schrieb, dass die "Buchmethode", wie sie damals genannt wurde,
bis 1860 zurückgeht und somit von den Aktienhändlern 15 Jahre vor
den Barcharts angewandt wurde. Bei den Floortradern war diese Methode so beliebt,
dass sogar kostenloses Millimeterpapier ausgegeben wurde. Nur die japanische
Candlestickmethode zu Chartdarstellung ist somit älter.Pnf
Charts vernachlässigen teilweise die Zeitkomponente und fokusieren sich
somit auf die reine Darstellung des Preises. Der Vorteil ist, dass sie das
"market noise" filtern und somit die reine Trendbewegung zu sehen
ist. Damit werden sie im diskretionären Handeln zu einem nützlichen
Werkzeug zur Trendbestimmung und können als Filter für Markteinstiege
verwendet werden. Auch Widerstand- und Unterstützungszonen lassen sich
leichter ausmachen.Warum Point&Figure Charts?
Die Evolultionstheorie meint, dass sich gleichartige Strategien die größten
Konkurrenten sind und sich gegenseitig auslöschen. Die Masse der technisch
orientierten Marktteilnehmer trifft ihre Handelsentscheidungen auf der Grundlage
von Barcharts und Indikatoren. Schätzungsweise weniger als 3% setzen
Pnf Charts ein.Der größte Vorteil
dieser Chartart ist jedoch, dass sie sich auf das konzentriert, worauf es
wirklich ankommt. Den reinen Preis! Indikatoren sind nur wertlose Derivate
des Preises und deren willkürliche Schnittpunkte in der Einstellung xyz
haben keinerlei Bedeutung für den weiteren Kursverlauft.Boxsize.Das
Entscheidende beim Trading mit Pnf Charts ist die richtige Wahl der Boxgröße.
Eine allgemein gültige Regel gibt es nicht, die Boxsize muss auf die
Marktvolatilität und das Tradingsystem zugeschnitten sein. Im diskretionären
Handel verwende ich z.B im Dax Intradayhandel 3x3 und 5x3. Auf Tagesbasis
50x3 und 100x3.Es gibt viele Möglichkeiten
Pnf für Tradingsignale zu verwenden. Große Charformationen wie
Schulter-Kopf-Schulter, Trendlinien, Unterstützung/ Widerstand bis hin
zu Kombinationen mit Indikatoren, wie zum Beispiel gleitenden Durchschnitten,
Bollingerbands und Regressionen.Zwei profitable
Möglichkeiten werden hier kurz angeführt. Die Triangle und Catapult
Formationen .Der rechte Intradaychart des Dax
zeigt die Preisbewegungen im Dezember 2003 mit der Einstellung 3x3. Das bedeutet,
dass ein Kästchen (O oder X) 3 Punkten im Dax entspricht und erst ab
einer Gegenbewegung von 3 Kästchen eine neue Säule gezeichnet wird.Die
eingezeichneten Signale sind die Long bzw Shortmöglichkeiten bei einem
Ausbruch aus 2 Inside Säulen. Das bedeutet, ich möchte mindestens
2 Säulen sehen, deren Hochs und Tiefs sich innerhalb der vorhergehenden
befindet. Der Chart zeigt, dass innerhalb von 3 Wochen maximal um die 250
Punkte möglich waren. Ich verwende dieses Signal, um meine eigenen Markteinstiege
zu bestätigen. Eine außergewöhnlich gut funktionierende Methode
ist es, diese Ausbruchsignale mit einem 5 Minuten Barchart zu kombinieren.
Der Barchart dient dann zum genauen Feintuning des Einstieges. Gelingt der
Ausbruch, kann man mit Hilfe der Rosshakentechnik bei weitere Einstiege im
Trend nehmen.Wie bei allen Methoden entscheidet
in der realen Anwendung das Positions und Moneymanagement, Oderplatzierung
und das Fingerspitzengefühl des Anwenders über Erfolg oder Mißerfolg.
Jeder Trade ist anders und hat seine Tücken und Eigenheiten.Ich
wende das gleiche Positionsmanagement an, wie es auch bei den Rossmethoden
beschrieben wurde. Nachdem der Trade im Gewinn ist, werden 1/3 an Gewinnen
mitgenommen. Der Stop für den Rest der Position wird an den Entry nachgezogen.
Wie sich in der linken Animation zeigt, kommt es oft vor, dass der Einstiegspunkt
nocheinmal getestet wird und der Trade dadurch ausgestoppt wird. Es gehört
zu meinen obersten Regeln einen Trade im Gewinn nicht in den Verlust laufen
zu lassen. Ich werde mit einem Teilgewinn ausgestoppt und suche nach der nächsten
Einstiegsmöglichkeit. Der linke Chart zeigt
den Dax end of day mit Boxsize 50 und Reversal 3. Es ist erstaunlich, wie
diese Formation scheinbar von allen unbemerkt einen Gewinntrade nach dem anderen
liefert.Warum funktioniert es? Zunächst
steckt die selbe Idee dahinter, die wir auch bei den normalen Dreiecken im
Barchart besprochen haben.Wenn sich die Preise innerhalb einer Range immer
enger zusammenziehen und sich dadurch Momentum aufstaut, müssen die Kurse
aus dieser Konsolidierung ausbrechen, es ist nur eine Frage der Zeit. Während
der Seitwärtsbewegung sammeln sich Kauf- und Verkauforders ausserhalb
der Range an und lösen beim Ausbruch eine Kettenreaktion aus, die häufig
eine dynamische Bewegung zur Folge hat. Dieses Momentum reicht in den meisten
Fällen dazu aus, um für den Trade einen Teilgewinn abzuwerfen und
den Stopp an den Entry nachziehen zu können. In einigen Fällen wird
der Markt nicht mehr zurückkommen um die Stops der Ausbruchstrader anzutesten
und den Trend schnell weiter fortsetzen. Dies sind die Trades, die die großen
Treffer abwerfen.Alle meine diskretionären
Strategien bauen darauf auf, den Markt an risikoarmen Punkten bei engem Stopp
öfters anzutesten bis irgendwann der große Treffer kommt. Kombinieren
Sie dieses Signal mit charttechnischen Signalen im Barchart und Trefferqoten
über 80% bei guten Risk/Rewards sind möglich. Wichtig zu erwähnen
ist es noch, dass die Strategie danach ausgerichtet werden muss, ob die Boxes
durch Dayclose oder durch High/Low berechnet werden. Dayclose bietet mehr
Signale, ist jedoch in der tatsächlichen Anwendung schwieriger zu handeln.
Eine gute Möglichkeit hierbei ist es, den Trade im Intradaychart an risikoarmen
Punkten zu triggern, da dadurch der Stopp enger gesetzt und der Verlust minimiert
werden kann.
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Diese Sektion beschäftigt sich mit dem Thema kurzfristige
"price pattern" für Day- und Swingtrading.Eine
interessante Preisbewegung findet bei W.D Gann Erwähnung und sollte in
jeder Chartanalyse Beachtung finden. Es handelt sich dabei um drei ansteigende
Wellentiefs im Aufwärtstrend oder drei fallende Wellenhochs im Abwärtstrend.Eine
weitere sehr interessante und recht unbekannte Formation ist der Gartley.
Beruhend auf Fibonacci Proportionen ist die Trefferquote zwar relativ gering,
der eng angesetzte Stopp in Verbindung mit dem hohen potentiellen Gewinn macht
dies jedoch mehr als wett. Erstmals wurde das Pattern von H.M. Gartley vorgestellt,
heute existieren jedoch verschiedene Variationen mit verschiedenen Fibonacci
Verhältnissen. Ich persönlich screene nach dem 62er Retracement
auf Punkt B und dem 78er Retracement bei Punkt D.Wolfe
Waves (benannt nach Bill Wolfe) gehören zu den eher seltenen Formationen.
Sie sind recht schwierig zu erkennen und haben eine relativ geringe Trefferquote.
Doch auch hier ist der Vorteil, der sehr enge Stopp mit dem das Risiko begrenzt
wird. Entwickelt sich die Welle erstmal, wird das Kursziel meist erreicht
und es kann innerhalb einer kurzen Zeit ein großer Treffer eingefahren
werden. Diese Strategie eigenet sich daher sehr gut für die Umsetzung
mit kurzlaufenden Optionen.Versuchen Sie den
Stopp so eng wie möglich unter der Trendlinie zu platzieren. Die Wellen
haben den Vorteil, dass man sehr schnell weiß, wenn man falsch liegt.
Es sollte am Punkt 5 sofort eine schnelle und dynamische Bewegung einsetzen.
Ist dies nicht der Fall, wird der Trade geschlossen, bevor der Stopp ausgelöst
wird.Auch Intraday können sich in Märkten
wie dem S&P im 5 Minuten Chart gute Signale entwickeln. Achten Sie vor
allem während der Eröffnung und bei überraschenden Nachrichten
auf die Entstehung dieser Formation.
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Inside Bars
Die in der Point&Figure Sektion bereits zur
Spache gekommenen Formation der zwei Insidesäulen kann natürlich
auch auf normale Barcharts übertragen werden. Ich messe dieser Preisbewegung
vor allem in Tagescharts hohe Beachtung bei. Findet sich dieses Setup im Daily
Chart der großen Indizes, wie S&P500 oder Dax, kann der Ausbruch
im Daytrading mittels Intradaychart getimed werden und bietet fast immer ausgezeichnete
Einstiege bei dynamischen Preisbewegungen.Es
gibt sehr viele Arten Gaps zu traden. Als breakawab Gap, als Larry Williams
Ooops Pattern, als Jeff Cooper´s Gilligan´s Island Pattern usw.
Eine gute Idee ist es, Umkehr Gaps mit den Bollinger Bändern zu filtern.
Für einen Longeinstieg benötigt es einen niedrigeren Eröffnungskurs
als das Tief von Gestern und außerhalb der Bollingerbänder (mit
20er GD und 2 Standartabweichungen, je höher die Standardabweichung gewählt
wird, desto weniger Signale erscheinen)
Sell on good news.
Diese Intraday- Strategie funktioniert erstaunlich
oft und basiert auf die Marktbewegung nach wichtigen Wirtschaft- oder Unternehmenszahlen.
Man notiert sich den Kurs 3 Minuten bevor die Zahlen veröffentlicht werden.
Dieser Kurs wird zum Pivot Point und findet auch vom Parkett Beachtung. Man
kann häufig beobachten, dass kurz vor der Veröffentlichung die Kurse
zu rennen beginnen und diese Bewegung einige Minuten anhält. Doch plötzlich
drehen die Preise scharf nach unten und durchschneiden den notierten Pivot
Point. Ab diesem Zeitpunkt sollte man short sein, nicht selten ergibt sich
ein Swinghigh für mehrere Tage.
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Linda Raschke präsentiert in ihrem Buch Streets
Smart einige sehr interessante Tradingsetups.Drei davon werden hier kurz vorgestellt.
Turtle Soup, Turtle Soup+1 und der Holy Grail Ansatz .Turtle Soup reagiert
auf den Umstand, dass Ausbrüche, die von den legendären Turtle Trader
in ihrem System erfolgreich getradet wurden, immer öfters zu Fehlausbrüchen
führen. Der Einstieg durch das Turtle Soup Setup macht sich dieser Situation
der falschen Ausbrüche zunutze.Das Signal kann in allen Zeitfenstern
gehandelt werden.Regeln für long:
1.Heutige Tief muss das tiefste Tief seit 20 Bars sein.Je tiefer das Tief
umso uesser.
2.Das letzte 20Perioden Tief muss mindestens
4 Bars zurückliegen.
3. Buy stop nur heute knapp über dem letzten
20 Perioden Tief.
4.Sl unterhalb des heutigen Tagestief.
5. Gewinnmitnahmen nach eigenem Ermessen.
Turtle Soup+1 ist eine Variation des oben genannten Setups. Der Vorteil dieser
Strategie liegt darin, dass der eigentliche Markteinstieg erst am nächsten
Tag nach der Signalgenerierung erfolgt und man sich dadurch in aller Ruhe
auf den Trade vorbereiten kann.Regeln für
long:
1. Neues 20 Tage Tief, das letzte 20 Tage Tief
muß mindestens 3 Bars vorher sein.
2.Buy stop wird nur für den nächsten
Tag am vorhergehenden 20 Tage Tief platziert.
3. Sl unter dem 20 Tage Tief.
4. Gewinnmitnahmen subjektiv
Wie alle Setups in dem Buch Steet Smarts, zeichnet
sich auch der Holy Grail Ansatz durch Einfachheit aus. Es handelt sich dabei
um ein Trendfortsetzungssetup. Zum Einsatz kommt ein 20er gleitender Durchschnitt
und der Adx. Gekauft wird der Rücksetzer auf den GD, wenn der ADX von
14 Bars über 30 notiert.
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Die Methoden nach Ross basieren auf einfache charttechnische Formationen und verzichten zum größten Teil auf den Gebrauch von Indikatoren. Statt hochtechnisierten und komplexen Computeranaylsen rücken Positions-Risikomanagement und Handelsdisziplin in den Mittelpunkt. Die Strategien zielen darauf ab, es möglichst einfach zu halten und das Hauptaugenmerk auf das Lesen des Charts zu lenken, was demnach der Wahrheit am Nähesten kommt. Anwendbar in allen Timeframes und vielen Märkten bleibt der Intraday- Futureshandel jedoch der präferierte Einsatzbereich. Ich möchte darauf hinweisen, dass die besprochenen Strategien nicht exakt den originalen Methoden entsprechen, und sich teilweise mit meinen Erfahrungen aus tausenden von Trades vermischen. Die vorgestellten Strategien sollten nicht überbewertet werden und auf keinen Fall sind sie als eine perfekte Methode anzusehen.
Beginnen wir mit der Chartformation, die sowohl bei Gann, als auch in der Elliott Wave Theorie zu finden ist. Die Rede ist vom 1-2-3 Tief / Hoch.
Das 123 Tief/ Hoch kann als grundlegende Formation vieler starker Marktbewegungen angesehen werden. Es kann sowohl einen Trend umkehren, als auch bestätigen. Versuchen wir zuerst zu verstehen, was hinter dieser Bewegung steckt. Wir sehen einen sehr starken Abwärtstrend bis zum Punkt 1. Der Verkaufsdruck ist groß und die Kursbewegung geht rasch von sich. Wie in jedem Trend kommt es zu Gewinnmitnahmen.Trader die short in diesem Markt sind, vermuten eine Gegenbewegung oder sie sind einfach zufrieden mit ihrem Gewinn und stellen Kontrakte glatt, indem sie Longpositionen eingehen. Zusätzlich zu diesem neu entstandenen Kaufinteresse kommen nun auch die Longorders der Bullen in den Markt, die hier ein Tief vermuten. All dies führt dazu, dass die Dynamik der Bewegung zunimmt und weitere Käufer aufspringen. Diese Käufe hinterlassen das Tief bei Punkt 1. Während diese Korrektur sich bis zu Punkt 2 bewegt, können wir noch von einer Abwärtstrendfortsetzung ausgehen. Es gibt kein höheres Hoch und die Wahrscheinlichkeit der Trendfortsetzung ist noch größer als die einer Umkehr. Am Punkt 2 sind die Trader mit ihren Gewinnmitnahmen zufrieden. Zugleich nehmen die Orders derjenigen Marktteilnehmer wieder überhand, die auf ein neues Tief spekulieren. So entsteht vom Punkt 2 weg eine neuerliche Abwärtswelle, die eine Trendfortsetzung vermuten lässt. Dies hat zur Folge, dass die Bullen von Punkt 1 ihre Longpositionen schließen müssen, um Verluste zu vermeiden. In dieser Situation kann man davon ausgehen, dass die Mehrheit der Marktteilnehmer auf fallende Preise spekuliert und mit neuen Lows rechnet.
Nun kommt jedoch der entscheidende Punkt 3. Überraschenderweise finden hier die Preise Support und bewegen sich plötzlich wieder in die Gegenbewegung. Als Trader schenke ich dieser Situation höchste Aufmerksamkeit. Viele liegen nun auf der falschen Seite und sind möglicherweise überrascht. Wenn eine Erwartungshaltung des Marktes enttäuscht wird, führt dies meist zu schnellen Bewegungen. Punkt 2 ist nun ein wichtiger Widerstand, den es genauestens zu beobachten gilt. Solange Punkt 2 hält, gehe ich noch davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Seitwärtskonsolidierung innerhalb des Abwärtstrends höher ist. Das Volumen und die Tageszeit können Hinweise darüber geben, ob wir mit einer Tradingrange rechnen können, oder tatsächlich mit einer Trendumkehr. Wird Punkt 2 durchbrochen, haben wir ein höheres Hoch und ein höheres Tief (3) und einen neuen Aufwärtstrend.
Wie kann man nun diese Situation gewinnbringend handeln? Ein einfacher Weg ist es einen Kaufauftrag am Punkt 2 zu platzieren. Oberhalb von Punkt 2 werden sich viele Stopps von Shortpositionen finden, da viele Trader meist natürliche Chartpunkte benutzen, um ihre Gewinne abzusichern. Dies hat oft eine schnelle Bewegung zur Folge, wie man auch in diesem Beispiel erkennen kann. Ich würde den Stopp für diese Longposition knapp unter Punkt 3 legen.Wenn man rein diese Chartformation handelt, wird man jedoch sehr viele Fehlsignale bekommen. Es bedarf viel Erfahrung die wirklichen Umkehrpunkte von den falschen zu erkennen. Stoppfishing ist an den Futuresmärkten ein ganz natürlicher Vorgang und so werden täglich die Stopps oberhalb von wichtigen Marken von Market Makern abgeholt, nur um dann rasch wieder die alte Richtung aufzunehmen. Die Ausbruchstrader sehen dann in die Röhre und wenn sie nicht einen engen Stopp gesetzt haben, ist ihnen ein Verlust sicher.Ein einfacher Weg einen Filter einzubauen, ist die Zeit. Da ich selbst im diskretionären Handel keine Indikatoren verwende, ist dies eine Möglichkeit auf die ich sehr oft zurückgreife. Ich weiß, dass die Wahrscheinlichkeit für neue Highs / Lows im S&P500 zwischen 9:30 und 11:00 und 14:00 bis 16:00 am größten ist. ( 15:30 -17:00 und 20:00 -22:00 unserer Zeit) . Das bedeutet, dass ich mögliche 123 Tiefs/Hochs während der hektischen Eröffnungsphase und nach 14:00, wenn die Bonds schließen, keine potenziellen 123 Tiefs handle. Die Statistik spricht hier gegen die Wahrscheinlichkeit einer Trendumkehr. Die ruhige Mittagszeit in Amerika ist jedoch oft für Gewinnmitnahmen gut, wodurch oft eine längere Gegenbewegung entsteht.Es gibt natürlich viele Möglichkeiten 123 Tiefs /Hochs zu filtern. Volumenbestätigung, ein Blick ins Orderbuch, Tick , Trin oder sogar Indikatoren, wie zum Beispiel Stochastic oder andere Oszillatoren. Auch die Bollinger Bänder einzusetzen, ist ein nützlicher Weg.
Der Ross Haken.
Bei dieser Chartformation handelt es sich um nichts weiter, als eine einfache
Trendfortsetzung, die sich nach einer Korrektur durch Gewinnmitnahmen identifizieren
lässt. Auch hier lassen sich ähnliche Marktkräfte finden, wie
bei der Entstehung eines 123Tiefs /Hochs, indem eine Korrekturbewegung durch
Gewinnmitnahmen ausgelöst wird. Im Gegensatz zum 123 Hoch/Tief kommt
es jedoch zu keiner Trendumkehr. Stattdessen wird das letzte Hoch/ Tief neuerlich
durchbrochen. Somit bestätigt ein Ross Haken den Trend. Sehn wir uns
den ersten Chart mit dem 123- Tief noch einmal an: Nachdem Punkt 2 durchbrochen
wurde, ziehen die Kurse kräfitg an , bis wir wieder Gewinnmitnahmen sehen.
Sobald sich die Kurse vom Hoch wegbewegen, können wir einen Rosshaken
identifizieren. Die Korrektur hinterlässt also das Hoch, welches somit
zum Haken wird. Im nächsten Schritt werden wir sehen, wie man den Haken
profitabel handeln kann.Bevor wir ins Detail
gehen, sehen wir uns das Prinzip an, wie das Handeln des Hakens funktioniert.
Wie im vorherigen Chart gesehen, hinterlässt die Korrektur nach dem Hoch
einen rh. In der einfachsten Ausführung platzieren wir eine limit buy
order am High und warten bis die Kurse den Haken durchbrechen. Der Anfangsstopp
liegt z.B. am letzen Tief (rotes Kästchen ). Sobald der Haken durchbrochen
wird, sollte die Longorder ausgeführt sein. Das Positionsmanagement,
welches später noch genauer erklärt wird, schreibt vor, Teilgewinne
mitzunehmen (weißer Kreis). Ab dem Hoch bei Punkt Kreis sehen wir zwei
Korrekturstäbe, diese hinterlassen abermals einen rh. Zum zweiten Mal
platzieren wir eine Longorder, wieder am High. Sobald die Preise abermals
ausbrechen, ziehen wir den Stopp der restlichen ersten Position (rotes Kästchen)
an das neue Verlaufstief nach. In weiterer Folge sehen wir noch zwei Longeinstiegsmöglichkeiten
durch entstandene rh. Diese Strategie in seiner einfachsten Form profitabel
umzusetzen, ist allerdings nicht leicht. An trendstarken Tagen kann man die
ganz großen Treffer landen, wie auch dieser Chart zeigt. Das Problem
sind jedoch die langen Seitwärtsphasen. Vor allem Märkte wie der
S&P 500 neigen Intraday zu kurzen explosiven Bewegungen und dann wieder
zu stundenlangen Konsolidierungen , Tradingranges und false breakouts. Man
muss also seine Intuition spielen lassen, um zu erahnen, wann der Markt knallen
wird. Auch hier kann man wieder die Zeit als besten Filter nehmen. Ausbrüche
nach 20 Uhr stellen eine ausgezeichnete Handelsmöglichkeit, während
man zur Mittagszeit die Finger von den rh lassen sollte.
Seite 2
In der nachfolgenden Animation wird das Positionsmanagement der Methoden erklärt, welches eine zentrale Rolle spielt. Ohne dies diszipliniert einzuhalten, ist die Strategie von vornherein zum Scheitern verurteilt. Das dazugehörige Moneymanagement wird als selbstverständlich erachtet. Ich persönlich würde aber bei einem Einstieg durch einen rh für den sl nicht mehr als 2% des Tradingkapitals riskieren.Wir sehen hier den 15 Minuten Chart des Esz2. Das ist der emini Dezember Kontrakt des S&P500. Ein Punkt entspricht 50$ Gewinn oder Verlust. Kosten für den Roundturn liegen um die 5$. Margin overnight um die 4000$, intraday kann man ihn aber bereits ab 500$ traden.Der S&P500 ist ein gewaltiger, riesiger Markt, meiner persönlichen Einschätzung nach, im Intradaygeschäft schwierig zu handeln, und stellt womöglich sogar die Königsklasse im Daytrading dar. Er kann stunden- oder tagelang in einer engen Range konsolidieren, ständig mit dem Anschein im nächsten Moment auszubrechen. Falsche Ausbrüche aus Tradingranges sind somit sehr häufig. Doch wenn er knallt, läuft er unbarmherzig und schnell. Oft testet er auch die Hochs und Tiefs des Vortages an, sodass sich hier gute Handlungsmöglichkeiten ergeben. Besondere Aufmerksamkeit sollte man parallelen Konsolidierungen nahe der Highs/Lows schenken, doch mehr dazu später.
Fazit: Ross Haken funktionieren nur in tendierenden Märkten. In den langen und trägen Seitwärtskonsolidierungen, die der S&P500 oft aufweist, können die falschen Ausbrüche sehr kostspielig werden. Dadurch können die, vorher entstandenen Gewinne aus Trendphasen, schnell wieder aufgebraucht werden..Wenn man jedoch die nötige Intuition hat, wann der Markt zu tendieren beginnt, dann kann das Trading mittels rh sehr profitabel sein.
Im nächsten Schritt kommen wir zu den Konsolidierungen, deren Erkennen im Trading eine gleichstarke Rolle spielt, wie das vorzeitige Erkennen eines neuen Trends. Der Markt hat nur zwei Möglichkeiten sich zu bewegen. Entweder er konsolidiert oder er tendiert. Als Trader kann man beide Situationen profitabel handeln. Scalpen in der Range, Gewinne laufen lassen im Trend. Dies ist jedoch nur möglich, wenn man erkennen kann, in welcher Phase sich der Markt gerade befindet und wo möglicherweise die nächste Konsolidierung auf ihn zukommt.
Eine Leiste charakterisiert sich dadurch, dass die entstehende Konsolidierungszone einem Rechteck oder einem Quadrat gleicht. Sie besteht aus mindestens 3, jedoch nicht mehr als 10 Stäben. Je enger die Leiste, desto besser das Signal und desto eher ist mit neuer Dynamik zu rechnen. Am Besten zu handeln sind perfekte Quadrate. Der erste Ausbruch aus einer Leiste ist sehr oft ein false breakout und es ist daher der Einstieg beim zweiten oder dritten Ausbruch vorzuziehen. Ein sehr gutes Signal entsteht auch, wenn nach einer Leiste eine noch engere Leiste folgt. Im Grunde sind Leisten Trendfortsetzungsformationen, man sollte jedoch stets für einen möglichen Ausbruch auf beide Seiten gefaßt sein. Achten Sie auf das Volumen und auf das Orderbuch.
Parallele Konsolidierungen sind von einander getrennte Seitwärtsbewegungen auf ähnlichem Preisniveau. Der Ausbruch aus der zweiten Konsolierung ist oft ein starkes Signal und kann eine neuerliche Trendbewegung auslösen. Seitwärtsbewegungen, die diese Konsolidierungsform aufweisen, deuten darauf hin, dass gerade in einem wichtigen Preisbereich gehandelt wird, womöglich einem markanten Support oder Resistancelevel. Achten Sie ganz besonders auf parallele Konsolidierungen in der Nähe von alten Tageshochs und Tagestiefs. Märkte wie der S&P500 neigen dazu, im Intradayhandel die Vortagesextrema anzutesten. Der Ausbruch aus einer parallelen Konsolidierung in diesem Bereich hat dann wichtige Folgen für die weitere Preisentwicklung und kann als solide Basis für den Tagestrend angesehen werden.
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Jeff Cooper präsentiert in seinem recht kurzem, aber gut gelungenem Tradingbuch "Hit&Run" Strategien, einfache Setups für den Markteinstieg. Das Zeitfenster orientiert sich an Day- und Swingtrader. Die meisten der Strategien kommen ohne Indikatoren aus.Eine einfache Strategie beruht hierbei auf ein Ausbruchsmuster, das er "expansion breakout" nennt. Die Idee ist im Grunde die gleiche, wie bei den Turtles, ein einfaches Ausbruchssetup und liefert daher in der Realität viele Fehlsignale. Für den erfolgreichen Einsatz dieser Taktik ist daher ein strenges Positions- und Moneymanagement, gleich wie bei den Turtles, unbedingt notwendig.
Regeln für long
Ausbruchstag (Tag 1) muss ein neues zwei Monatshoch
sein.
Handelsspanne des Ausbruchstages >= der größten
Spanne von neun Tagen sein.
Kauf morgen (Tag 2) knapp über dem Hoch
des Ausbruchstages.
Sl knapp unter dem gestrigen Schlusskurs
Cooper handelt bei diesem Setup stark tendierende Aktien,
die drei Tage lang konsolidieren. Die Idee dieser Strategie ist eigentlich
schon sehr alt, Jeff hat sie lediglich neu verpackt. Auch Gann erwähnt,
dass Märkte oft eine Korrektur für 3 Tage vollziehen, bevor sie
ihren Trend wieder aufnehmen. Achten Sie in starken Trends stets auf dieses
Muster.
Regeln für long
Adx(14)>30
DI+(14) > DI-(14)
Drei Kerzen mit aufeinanderfolgenden tieferen
Tiefs
Kauf nur am vierten Tag über dem Hoch des
dritten Tages
Sl nahe Tief von Tag 3
Hammer
Diese Candlestickformation findet auch bei Cooper
Erwähnung. Dort wird sie unter dem Lizard-Setup für kurzfristige
Markteinstiege für Bewegungen gegen den Trend verwendet.Regeln
für long:close und open müssen im oberen
Viertel der Handelsspanne liegen.Tagestief muss
das größte Tief seit 10 Tagen sein.Kauf
am nächsten Tag über dem High von Tag 1.Sl
eng
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Basic Systemtrading
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Willkommen im Research Bereich: Mechanische Handelssysteme
Hier beschäftigen wir uns speziell mit Systemansätzen. Der Bereich
wird kontinuierlich ausgebaut. Es wird jeweils nur die Entrymethode unter
die Lupe genommen und die Qualität der Einstiegssignale diskutiert. Getestet
wird daher mit einem AverageTrueRange Standartexit. In weiterer Folge werden
auch noch andere Exitmethoden besprochen werden, wodurch ein modularer Systemaufbau
ermöglicht wird. Die Systeme sind zu Beginn sehr einfach in ihrer Architektur
und von zunehmender Komplexität. Es sollen verschiedene und teils stark
divergierende Handelsideen zum Ausdruck kommen um ein breites Spektrum von
Ansätzen abdecken zu können. Am Beginn steht, mit dem
“Adaptiven Breakout System” ein sehr beliebter Systemansatz: Das
Adaptive Breakout System ist ein Trendfolge- System und basiert auf einem
recht bekannten
Trendfolgeansatz, in Kombination mit einem häufig verwendeten, dynamischen
Mechanismus. Viele Trendfolgesysteme nutzen nämlich den Ausbruch aus
Bollingerbändern zum Einstieg, da diese Bewegungen häufig einen
neuen Trend einleiten. Problematisch sind dabei die falschen Ausbrüche,
die, wenn sie zu häufig sind, die Gewinne aus den Trendphasen zunichte
machen. Hier kommt die
dynamische Komponente in das Spiel. Das System berechnet die Volatilität
der Vergangenheit. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, so zum Beispiel
über Gaps, Barrange, AverageTrueRange, usw. Ich verwende dazu die Standardabweichung.
Warum die Volatilität berechnen? Ganz einfach, sie kann als
ein Maß für den Trend angesehen werden. Tendierende Märkte
neigen dazu, eine niedrigere Volatilität zu haben, während Märkte
in Seitwärtsbewegungen häufig eine höhere Vola aufweisen. Ist
die Vola bekannt, zieht das System daraus die weiteren Konsequenzen, indem
es bei höherer Marktnervosität
einige Inputparameter verkleinert, bei niedriger Vola die Inputparameter vergrößert.
Durch diese Maßnahme neigt das System dazu in tendierende Märkte
eher zu investieren, während es in Seitwärtsphasen eher inaktiv
bleibt. Anstatt der Bollingerbänder verwende ich eine Regressionslinie
mit zwei Standardabweichungen
(als variablen Input) und adaptiver Länge. Diese Länge wächst
indirekt proportional mit der Vola. Der nächste dynamische Parameter
ist die Steigung der Regression, auch hier wächst der Beobachtungsraum
mit sinkender Vola. Das System investiert nur in die Richtung der Reg. Als
letztes berechnen die
dynamischen Variablen x und y den Beobachtungszeitraum, indem nach dem höchsten
Hoch oder tiefsten Tief gesucht wird. An diese Werte wird die endgülitge
Order gelegt, um sich für einen möglichen Ausbruch zu positionieren.
Als Exit wird wieder zur Vereinfachung ein ATR Trailing Stopp verwendet, da
das Hauptaugenmerk auf die Entry Signale gelegt wird und deren Qualität
getestet werden soll. Es empfiehlt sich jedoch auch hier ein Vola sensitiver
Trailing Stop. Den im realen Einsatz entscheidet letzendlich der Exit über
die Performance. Das System liefert auf Tagescharts bessere Ergebnisse als
auf Intradaycharts. Unter 120min ist es kaum erfolgreich. Der ungleichmäßige
Verlauf der Equity Curve deutet auf eine noch nicht ausreichende Stabilität
und Robustheit der Systemarchitektur hin.
Performance Report mit ATR(3) Total nr of trades : 173 Percent profitable : 46 Ratio avg win/loss : 2,35 Profit Factor : 1,98Die Testergebnisse im Schweizer Franken sind erstaunlich. Alle getesteten ATR Inputs (von 1 bis 11) für den Exit ergaben eine starke Performance. Alle Entry Parameter blieben dabei unverändert. Dies unterstreicht abermals die Robustheit des Systems.
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Eine einfache, aber denoch relativ gut funktionierende
Strategie für den Markteinstieg ist das Trading mit Pivot Points. Früher
unter den Floor Trader sehr beliebt, werden auch heute noch diese speziellen
Punkte von diskretionären Händlern für den Markteinstieg eingesetzt.
Viele Trader vertreten die Ansicht, dass je mehr Marktteilnehmer sich an den
Pivot Points orientieren, die Signale umso treffsicherer werden. Die Berechnung
erfolgt anhand der Vortagesrange. PivotPoint= (High+Low+Close)/3; S1=(PivPnt*2)-High
S2=PivPnt-High-Low S3=S1-High-Low R1=(PivPnt*2)-Low R2=PivPnt+High-Low R3=R1+High-Low
Getestet wurde der Esz2(mini S&P Dezember Kontrakt
2002) im 50min, 30min,15min und 5min Chart mit einem einfachen Longentry an
S2 und S3 und Shortentry R2 und R3. Als Exit diente zur Vereinfachung ein
ATR Trailing Stopp. Dieser Stopp benutzt die Average True Range und hat einen
variablen Input. Getestet wurde mit den Inputs zwischen (1) bis (7). Es empfielt
sich jedoch ein besserer Stopp. Zwischen den Timeframes gab es relativ geringen
Unterschiede in den Performance Ergebnissen. Der ATR Exit lieferte bei zwischen
(3) und (6) eine ähnliche Performance, die Beste meist bei (7), allerdings
häufig bei größerem Drawdown als bei den anderen Inputwerten.
Die Performance Ergebnisse waren im allgemeinen gut, man darf jedoch nicht
vergessen, dass der S&P zu dieser Zeit lange Zeit seitwärts lief,
was dieser Stratgie natürlich zugute kommt. Für Ergebnisse im Trend
haben wir den Esm3 getestet, der zu dieser Zeit ein sehr starker Trendmarkt
war.
Im Esz2 gab es sehr gute Ergebnisse. Alle ATR´s
von (2) bis (7) lagen im Plus mit einer gleichmäßg verlaufenden
Equity Curve. Performance Report 15min Chart mit ATR(7) Total nr of Trades
50 Profitable: 62% Ratio avg win/loss : 1,89 Profit Factor: 3,09Ergebnisse
im 5min Chart mit Exit ATR(7) Performance Report 5min Chart mit ATR(7) Total
nr of trades: 52 Profitable: 65,4% Ratio avg win/loss : 1,65 Profit Factor
: 3,11Ähnliches im 50min Chart.Die besten Ergebnisse gab es mit dem ATR(7)
Performance Report 50min Chart mit ATR(7) Total nr of Trades: 46 Profitable:
63% Ratio avg win/loss : 1,32 Profit Factor: 2,25
Fazit: Eine einfache Strategie mit guten Ergebnissen. Die Signale drängen
sich nicht auf als eigenständiges System gehandelt zu werden, sondern
eher diskretionär. Systematisch eignen sich die Pivot Points maximal
als Bestandteil in eimem größeren Handelssystems. (zb Pivots als
Filter oder in Zusammenspiel mit Vola, Fibos, Tageszeit usw). Es emfpiehlt
sich die Intradaysignale im diskretionären Trading nur zu handeln, wenn
der Markt im Tageschart seitwärts läuft. Die besten Ergebnisse gibt
es in der Welle 4. Zeigt der Tageschart eine starke Impulswelle, so führt
diese Intraday Counter-Trend Strategie eher zu Verlusten. In solchen
Marktphasen sollte man im Daytrading zu Trendstrategien greifen. Gut geeignet
sind die Pivots für den S&P, Dax und Nasdaq und einen Versuch wert
an Märkten, die noch am Floor gehandelt werden.
Wie im Voraus anzunehmen, versagt die Strategie teilweise in tendierenden Märkten. Der Testzeitraum von März bis Juni 2003 waren drei extrem starke Monate für den S&P. Dies wirkt sich auf jedes Counter Trend System negativ aus. Doch auch wenn bei dem getesteten Pivot Point System die Performance in den meisten Timeframes und mit den meisten ATR Einstellungen zurück ging, so konnten die Verluste in Schacht gehalten werden. Dies ist wichtig, um den Drawdown bis zur nächsten Seitwärtsphase nicht zum Account Killer anwachsen zu lassen.
Fazit: Die Tests untermauern das Gesagte. Counter Trend Ansätze haben in starken Trendphasen große Schwierigkeiten, die Pivot Punkte machen hier keine Ausnahme. Trotzdem schafft es dieses einfache System die Verluste unter Kontrolle zu behalten, von vielen sündhaft teuren Wundersystemen kann man dies nicht behaupten. Von Vorteil zeigt sich auch, wenn man in starken Trendphasen die Trailing Stopp Inputs verkleinert. Dies wirkte sich in den Tests sehr positiv auf den Ertrag aus. (Eine Möglichkeit hiezu wäre es zB den ADX als Filter zu verwenden) Als diskretionärer Trader kann es im Tageshandel auf jeden Fall nützlich sein wenn man weiß, wo sich die Punkte befinden, auch wenn man einen ganz anderen Ansatz verfolgen. Zuviele Informationen darf man natürlich nicht verwenden, das verwirrt das Bild nur. Auch wenn man die Pivots für vollmechanische Ansätze womöglich schwer verwenden kann, so zeigt sich abermals, dass auf den Preis basierende Ansätze, auch wenn sie sehr einfach sind, durchaus profitabel sein können. Dies im Gegensatz zu den meisten indikatorbasierenden Handelssystemen.
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Tom De Mark zählt unter Systemdesigner zu den
bekanntesten Namen. Stark kommerzialisiert wurde der Handelsansatz des TD
SEQUENTIAL. Unsere eigenen Erfahrungen mit dem Ansatz konnten die Erwartungen
nicht erfüllen. Getestet wurden die Einzelwerte des Dow Jones von 1988
bis 2004. Die Ergebnisse sind mehr als ernüchternd. Verwendet wird ein
einfacher 5 Tage Exit, doch auch mit anderen Exitmethoden waren die Ergebnisse
selten besser.
Performance Report Net Profit : 2,1% Number of Trades :195 Winning: 55,3%
Profit Faktor : 1.14
Eine interessante Verwendung findet das TD Seqeuntial
im CumDown Indikator, wie er in einigen Systemen auf Wealth-Lab.com angewandt
wird. Dies scheint ein sehr vielversprechender Ansatz zu sein und liefert
teilweise robuste Ergebnisse.
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Bei diesem Handelssystem handelt es sich um ein älteres
Trading- Modell für den S&P500. Die Idee dahinter ist, dass der SPX
eher ein Markt für Countertrendstrategien ist. Der Markteinstieg basiert
auf der AverageTrueRange, allgemein bekannt unter dem Indikator Keltner Channels.
Folgende
Regeln für Long (short umgekehrt). Berechnet werden die AVTR Bänder
mit dem (variablen) Inputfaktor 1.25. Dieses Band wird auf einen gleitenden
Durchschnitt von 4 Tagen gelegt. Wird im Uptrend das untere Band (mit Faktor
1.25) durchbrochen wird eine Longorder, die 3 Tage aktiv bleibt am AVTR Band
von 1.5 aktiviert. Als Filter für einen intakten Aufwärtstrend wird
die Steigung der linearen Regression berechnet. Der Exit ist abermals nur
ein ATR Stopp(Input :6), da es nur um die Qualität der Entrysignale geht.
Im realen Einsatz müsste der Stop optimiert werden. Getestet wurde auf
den Endloskontakt des S&P Futures. Testzeitraum 1985 bis 2000. Weiters
wurde mit verschiedenen Exitinputs zwischen 1 und 9 für den ATR Trailing
Stop getestet. Alle lagen davon weit im Plus. Performance Report Total nr
of trades : 163 Percent profitable : 59% Ration avg win/loss : 1,43 Profit
Faktor : 2,11
Fazit: Auch wenn die Equity bereits mit einer relativ unpassenden Exitmethode vielversprechend aussieht, drängt sich dieser Systemansatz nicht zum realen Einsatz auf. Veränderungen in den anderen Parameter haben massive Auswirkungen auf die Performance. Es ist ein System speziell für den S&P, in anderen Märkten kann die Performance nicht bestätigt werden. Dies alles spricht gegen die Robustheit des Ansatzes.
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Tradingsysteme die auf Intermarketbeziehungen basieren,
können teilweise erstaunliche Ergebnisse liefern. Es scheint, dass selbst
einfachste Intermarket Handelsansätze in der Lage sind komplexe, rein
charttechnische Systeme outzuperformen. Es gibt ein paar gute Möglichkeiten
und Intermarket wird auf dieser Seite noch häufiger zur Sprache kommen.
Vor allem in weiterer Folge wenn Neurale Netze behandelt werden, und es in
Verbindung mit statistischen Analyse
methoden darum geht, state-of-the-art Handelssysteme zu entwerfen. Die bekanntesten
und für Systeme am häufigst verwendeten Intermarket Beziehungen
sind:
TBonds -> S&P(positiv), Eurodollar -> TBonds(positiv), Eurodollar
-> Gold(negativ), S&P -> Eurodollar(positiv), Copper -> TBonds(neagiv),
Lumber -> TBonds(negativ), Dollar > Gold(negativ), Dollar->CRB(negativ),
Cruide Oil -> Dollar(negativ). Experten sind der Ansicht, dass Kupfer und
TBonds eine der stabilsten und verlässlichsten Beziehungen haben. Mein
Favorit in der Signalgebung ist jedoch der XAU, der meiner Einschätzung
nach als
Vorläufer die besten Ergebnisse liefert. Die
am meist gebrauchte Intermarket Beziehung ist TBonds und S&P, wobei die
Bonds hier die vorlaufende Rolle haben. Darauf beruht auch der erste Handelsansatz,
der in diesem Zusammenhang hier vorgestellt wird. Regeln: Long im S&P(data1)
, wenn TBonds(data2) den eigenen gleitenden Durschnitt nach oben schneiden.
Short im S&P wenn TBonds den gleitenden Durchschnitt nach unten schneiden.
(Siehe Ela Code)
Getestet wurde im Zeitraum von 1985 bis 1999. Diese Handelsregeln sind an sich noch nicht brauchbar, da sich nicht akzeptable Drawdowns zeigen. Desweitern ist man ständig im Markt, was eine nicht optimale Kaptialnutzung bedeutet. Performance Report (GD :25) Total nr of trades: 285 Percent profitable: 46,6% Ration avg win/loss : 1,78 Profit Faktor : 1,56
Fazit: Wenngleich als System noch nicht einsetzbar
ist, zeigt sich das Potential dieser Handelsidee. Vor allem angesichts der
Tatsache, dass alle getesteten Inputs für den gleitenden Durchschnitt
(von 5 bis 30) ein signifikantes Plus aufwiesen. Dies spricht für eine
hohe Robustheit und macht den Ansatz zu einer optimalen Kombonente eines komplexeren
Systems.
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Die nachfolgende Intermarket Handelsidee für den
S&P500/TBonds basiert auf einem Konzept, das in Computerized Trading von
Mark Jurik vorgestellt wird. Folgende Vorgehensweise: Der S&P550 wird
als Data1 eingesetzt, T-Bonds als Data2, wobei den T-Bonds wieder die vorlaufende
Signalgebungsfunktion zugewiesen wird. Danach wird jeder Bar in der Datenreihe
des T-Bonds, in S&P Einheiten umgerechnet, um die Datenreihen besser miteinander
vergleichen
zu können. Durchschneidet diese transformierte Datenreihe des T-Bonds
den S&P von unten nach oben wird die Bedingung für einen möglichen
Longentry im S&P aktiviert. Für einen möglichen Shortentry muß
der Cross von oben nach unten erfolgen. Als nächster Schritt werden zwei
Filter hinzugefügt, in diesem Falle zwei Momentumindikatoren. Für
einen Longentry muß der erste Momentumindikator im T-Bonds positiv sein
(Mom >0), der zweite Momentumindikator im
S&P negativ (Mom <0). Für einen Shortentry muß der erste
Momentumindikator im T-Bonds negativ (Mom <0), der zweite Momentumindikator
im S&P positiv (Mom >0) sein. Um den DrawDown besser unter Kontrolle
zu behalten, wurde ein Moneymanagement Stopp (7000) hinzugefügt. Auch
das Volumen kann als ein zusätzlicher Filter hinzugefügt werden
(im Ela Code deaktiviert), was die Ergebnisse zleicht verbessert und die Tradeanzahl
zugleich stark verringert.
Getestet wurde auf dem Tageschart mit den continius contracts von 1985 bis 2000. Das System ist in dieser Form mit 3 optimierten Inputwerten (Mom1=3 , Mom2=10 , Stoploss=7000) überoptimiert, doch auch andere Inputwertet schnitten positiv ab, allerdings mit einer nicht so gleichmäßig verlaufenden Equity Curve. Performance Report : Total nr of trades : 179 Percent profitable : 68% Ratio avg win/loss : 0,82 Profit Factor : 1,7
Als Fazit kann festgehalten werden: Wir sehen hier die Basis einer Intermarket Handelsidee die in Systeme integriert oder als selbstständiger Ansatz weiterentwickelt werden kann. Die allgemeine Vorgehensweise die Systemergebnisse mit Indikatoren zu filtern, stößt jedoch schnell an ihre Grenzen, da man dadurch gleichzeitig in die Falle der Überoptimierung läuft. Andere Möglichkeiten die Systemergenisse zu verbessern, sind Gegenstand weiterer Untersuchungen.
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Systeme vom Perfect-Trader Team
Willkommen im Systemebereich von Perfect-Trader.com.
Hier stellen wir unsere neuesten Entwicklungen vor und einige der von uns
eingesetzten Handelssysteme. Der vollmechanischen
Börsenhandels unterliegt einem schnellen Wandel. Die rasante Entwicklung
in der Computer und Informationstechnologie erfordert ein hohes Maß
an Forschungsarbeit, um mit den leistungsstarken Handels systemen von Banken
und großen Institutionellen konkurrieren zu können. Die Märkte
sind am Limit effizient und ohne der Intuition eines erfahrenen Traders, mit
rein mathematischen Modellen nur sehr schwer beizukommen. Wir
sind in der Systementwicklung darum bemüht, die neuesten Enwicklungen
in unsere Arbeit einfließen zu lassen, um stets an vordester Front agieren
zu können.Vor allem auf dem Gebiet der künstlichen
Intelligenz hat sich in den vergangenen Jahren viel bewegt. Große institutionelle
Marktteilnehmer investieren viel in Forschung
und Entwicklung von neuen Modellen und Systemen. Trotzdem steckt das Forschungsgebiet
der arificial intelligence (AI) noch in den Kinderschuhen. Zweifelsfrei wird
die AI den Lauf der Menschheit noch stark beeinflussen und in Zukunft womöglich
auch die dominierende Rolle beim vollmechanischen System handel an den Märkten
übernehmen.
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Dolphin
Dolphin- Die Nummer 1 in unserem Systemkomplex. Ausgezeichnete
Performance und minimaler Drawdown sind die Stärken dieses Systems.Das
Handelssystem Dolphin hat seit 2003 für Aufregung gesorgt. Eingesetzt
im Fdax konnte es mit seiner Performance, der hohen Trefferquote und dem
minimalen Drawdown die Trader Community beeindrucken.Dolphin
basiert auf chaostheoretischen Grundlagen und analysiert den Markt auf neue
Art und Weise. Das Programm ist nicht an einen Timeframe oder eine Datenreihe
gebunden. Der Systemkern transformiert die Preis/Zeitreihen in ein mehrdimensionales
Konstrukt und lässt die Timeframes “verschwimmen”. Aus den
entstehenden Preisfeldern zieht das System Rückschlüsse für
die weiteren Berechnungen und lokalisiert dadurch risikoarme Einstiegspunkte.
Das primäre Ziel in der Entwicklung lag bei einer Minimierung des Drawdown.
Dies gelingt durch ein Risikomanagement, das auf Rückkoppelungseffekte
zwischen dem so berechnetem Entry und einem volatilitätssensitiven Initial
Stop basiert,
wodurch der Drawdown auf eine bemerkenswerte Weise kontrolliert wird.Um
dem Problem des curve fittings zu entgehen und sämtliche Parameter des
System unoptimiert zu belassen, wird beim Exit mit abnehmenden Positionsgrößen
gearbeitet. Durch diese Exit Methode wird das System unab hängiger gegenüber
Veränderungen im Marktverhalten. Dolphins Aktivitäten wurden für
längere Zeit auf Tradesignalonline.com realtime gepostet.
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Atmosphere
Atmosphere - Eine komplexes System das zu großen Teilen auf der Systemarchitektur von Dolphin aufbaut. Stabile Performance und über viele Märkte einsetzbar.System Atmosphere ist eine Weiterentwicklung unserer amerikanischen Traderkollegen, die auch an der Entwicklung von Dolphin maßgeblich beteiligt waren. Das System erzielt nach sehr langer Forschungsarbeit robuste Ergebnisse. Aufbauend auf chaostheoretischen Grundlagen mit ähnlicher Funktionsweise von Dolphin, wird versucht, die Stärken von verschiedenen Analyseansätzen zu kombinieren. Diese reichen von statistischen Regressions analysen, Wave Pattern und Open Interest bis hin zu Zyklusdaten und werden innerhalb der systeminternen Parameter nach den herrschenden Marktbedingungen und der Volatilität variabel gewichtet und angepasst. Da ein System mit der wachsenden Anzahl an Parametern immer anfälliger wird, ist die richtige Inputauswahl und deren Kombination entscheident für den Erfolg.
In der Entwicklung des Systems lag das Hauptaugenmerk
vor allem auf dem Risikomanagement. Die Aufgabe bestand darin, die Stärken
des innere Systemkerns von Dolphin, erweitert mit den Parametern von Atmosphere,
in harmonischen Einklang mit Moneymanagement und Portfoliotheorien zu bringen.
Durch breite Diversifikation in schwach korrelierende Märkte wird eine
weite Streuung des Risikos bei gleichzeitiger Performanceoptimierung erreicht.
Dies gewährleistet einen gleichmäßigen Anstieg der Equity
Curve bei minimalen Drawdownphasen. So besteht selbst bei chaotischen Marktverhältnissen
noch immer die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Systems in der langen
Frist.
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Cerebro
Cerebro ist das Arbeitspferd in unserem Rennstall. Ein Neurales Netz das ungeheure Datenmengen durchsiebt, um innerhalb weniger Sekunden minimalste Ineffizienzen an den globlaen Märkten aufzuspüren.Cerebo besitzt einen komplexen Systemkern und ist in der Lage, eigenständig zu “lernen”. Es durchsucht im Sekundentakt die Datenreihen der globalen Märkte um Ein- und Ausstiegspunkte im Trend lokalisieren zu können, die auf Basis der Lernkurve eine hohe Wahrscheinlichkeit für Erfolg aufweisen. Das System handeln autonom, überpüft und optimiert sich mit Hilfe von Subroutinen selbst. Cerebro ist ein konservativ ausgerichtetes System das im Positionsmanagement keine großen Risiken eingeht. Das Programm zeichnet sich weniger durch eine hohe Performance, sonderen vielmehr durch Stabilität aus.
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C-21
Einige Entdeckungen sind reine Glücksfälle, so auch C-21. Eine so einfache, wie atemberaubende Marktineffizienz, die von den Marktteilnehmern bisher scheinbar übersehen wurde. C-21 hat das Potential neue Maßstäbe in Sache Handelssysteme zu setzen.
Obwohl es sich bei chaostheoretischen Systemansätzen
um ein noch relativ junges Forschungsgebiet handelt, zeigt sich ein enormes
Potential dieser Markttheorie. C-21 ist ein Countertrend Handelssysteme speziell
für Aktien, das auf solchen chaos theoretischen Grundlagen basiert und
eine Marktineffizienz nutzt, die sich in fast allen Indizes mit ausreichend
Volaitäilät manifestiert. Das System kauft aggressiv gegen den Trend
und erzielt Gewinne von bis zu 200% im Jahr. Doch höhere Rendite kann
nur durch größere Risiken erzielt werden (Markowitz) und so muss
auch C-21 seine Power mit hohen Drawdowns erkaufen.
Dieses erhöhte Risiko kann nur durch ein konservatives Money management
kontrolliert werden, weshalb ein ausgeklügeltes Positionsmanagement beim
realen Einsatz unerlässlich ist. Innerhalb eines langfristigen Vermögensaufbaus
emfpiehlt sich C-21 als Beimischung in das Gesamtportfolio. In Kombination
mit anderen Handelssystemen sorgt C-21 als Turbo im Depot für ausreichend
Performance. Gleichzeitig kann bei einem hohen Diversifikationsgrad das Gesamtrisiko
minimiert werden.
Seine volle Stärke entfaltet C-21 neben einem
Trendfolgesystem mit geringer Korrelation, um in verschiedenen Marktphasen
mit Hilfe einer breiten Diversifikation den DD zu verschiedenen Zeitpunkten
entstehen zu lassen. Aufgrund des hochspekulativen Grundcharakters des Systems,
sollte die Gewichtung nicht über 20% des Gesamtkapitals liegen. Für
ein konservatives Depot ist eine risikoärmere Ausrichtung des Systems,
durch Anpassung des Moneymanagements möglich. Dieser Effekt kann durch
die Auswahl von volatilitätsärmeren Märkten noch verbessert
werden, wodurch eine Performance von 25% pro Jahr, mit
einem realistischen DD von 15%, erreicht werden kann. Durch eine systemoptimierte
Auswahl von Aktien, die eine günstigere Volatilität für das
System aufweisen, kann eine weitere Verbesserung der Ergebnisse erzielt werden.
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Psychologie
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Trader werden in den Schriften von Sun Tzu wohl die
Geisteshaltung wiedererkennen,
die auch für profitables Trading erforderlich ist. Die Anweisungen Sunzis
machen den
Suchenden zum unbezwingbaren Strategen. Der erfolgreiche Trader bringt sich,
wie
auch der Kriegsstratege, in eine Position, von der aus die Niederlage verunmöglicht
wird.
Erst wenn er sein Risiko kontrolliert, macht er sich auf die Jagd nach Gewinnen.
"Die Kunst des Krieges" heißt jenes Werk, das von dem geheimnisvollen
chinesischen Krieger-
philosophen Sun Tzu (sunzi) etwa 500 v. Chr. verfasst wurde. Als oberster
General der Armeen von
König Helu bildet er mit seinen Erkenntnissen der Kriegsführung,
die Grundlage der strategischen
Konfliktlösung. Heute nicht nur im Einsatz bei Topmanagern und in der
Unternehmensführung,
sondern in allen Bereichen strategischer Abhandlungen anwendbar, mit dem Ziel,
jede Konfliktsituation
erfolgreich zu bestehen. Vor allem geschrieben für Individueen, die sich
auf einer moralischen Stufe der
Egozentrik befinden und deren oberste Ziele Macht, Stärke und Reichtum
sind. Es verwundert
daher nicht, wenn die Lehren von Sun Tzu auch im materialistischen Westen
beliebt sind und
immer häufiger Anwendung finden.
Sun Tzu sagt:
"Der General, der meinen Anweisungen nachkommt, wird in der Schlacht
erfolgreich sein.
Der General, der meinen Anweisungen nicht folgt, oder nicht auf ihrer Grundlage
handelt,
wird dem Misserfolg unweigerlich entgegentreten."
Wahrhaft siegt also,wer nicht kämpft. Die höchste
Kunst des Krieges ist es, den Feind ohne Kampfabhandlung
zu besiegen. Maximaler Output mit minimalsten Input, ohne Kampf zu siegen,
mit Leichtigkeit und Gerissen-
heit. Dies zeugt von höchster Brillanz. Jede Art der kriegerischen Auseinandersetzung
verzehrt Ressourcen
und ist demnach der üblere Weg.
Nüchternheit
Der Weg der Weisheit und Vernunft, gegenüber der emotionalen Handlung,
führt zum Sieg. Zorn und
Begierde sind die tiefen Gründe für Niederlage und Zerschmetterung.
Ruhe, Gelassenheit lässt den
heldenmutigen Krieger den Hitzkopf niederstrecken. Der General, der seinen
Zorn nicht kontrollieren
kann, wird seine Männer aussenden wie schwärmende Ameisen, was dazu
führt, dass Einer von Dreien
erschlagen wird, während die Stadt uneingenommen steht.Der listenreiche
Führer wird die Truppen des
Feindes untergraben ohne zu kämpfen, Städte einnehmen ohne sie zu
belagern, Königreiche übernehmen
ohne längere Feldzüge.Disziplin und Ruhe bewahren und den richtigen
Augenblick abwarten, dass ist die
Kunst der Selbstbeherrschung.
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Transpersonale & Integrale Psychologie
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Wenngleich die Bücher von Joe Ross für die
praktische Umsetzung im Daytrading am Brauchbarsten sind, wird die Materie
kommerziell übergepusht. Die Methoden basieren auf einfachsten chart-technischen
Formationen, gepaart mit Positionsmanagement, Moneymanagement und Handelsdisziplin.
In dem Buch
"Tagesgeschäft an den Futuresbörsen" geht es im ersten
und theoretischen Teil vor allem um Konsolidierungen und Schiebezonen, aber
auch Ross Haken, 123 Hochs/Tiefs usw. Ab Seite 140 folgen Unmengen an Charts,
die die Profitabilität der Strategien in der täglichen Handelspraxis
beweisen
sollen.---Drei Sterne---
Im Buch "Charformation Ross-Haken" dreht sich alles, wie der Titel
schon verrät, um den Rh.Das Buch ist gut gelungen, vermittelt der erste
Teil doch, dass es für den diskretionären Futurestrader vor allem
darauf ankommt, den Chart zu lesen und mit dem Trend gehen zu können.
Es kommen die Kräfte zur Sprache, die sich hinter den Marktbewegungen
verbergen, die genaue Anwendung des Hakens in der Praxis, Orderplatzierung,
Moneymanagement usw. Ab Seite 140 geht es um die Filtermöglichkeiten
des Hakens mit Indikatoren wie dem CCI, den Bollingerbändern und der
Stochastik. Ob diese auch tatsächlich wirksam sind, bleibt im dunkeln.
Skepsis ist angebracht, da ein mechanischer Test fehlt. Ab Seite 250 wird
es mit dem Kapitel reine Haken wieder puristischer und es dreht sich wieder
alles um das Lesen von Charts. Ohne die Ross-typische Selbstverherrlichung
der eigenen Methode wäre der professionelle Eindruck rundum gelungen.......
--- vier von fünf Sternen ---
Im Buch "Trading ist ein Geschäft" geht
es vor allem um die Einstellung zum Trading und dem psychologischen Background.
Wenn Sie eine seitenlange Standpauke erhalten wollen, wie dumm Sie bisher
waren und warum die Ross Strategien funktionieren sollten, sind Sie hier richtig.
Dies wird
jeder mit seiner subjektiven Meinung anders sehen, ich halte Kapitel wie den
Lebensindex jedoch für nicht wirklich notwendig. Ab Seite 136 kommen
erst die Strategien zur Sprache, wieder der Rh, 123 Hoch/Tiefs, Schiebezonen,
Moneymanagement, Orderplatzierung usw.... Wenige prakische Tradingbeispiele,
wenig über das Lesen von Charts. Einsteiger bekommen jedoch eine Ahnung
vermittelt, worum es beim Trading geht.
*
"Top Trading Gewinne" von L.B. Raschke ist
ein gelungenes Buch für Swingtrader, die auf der Suche nach einfachen
Handelsstrategien sind. Der Stil ist im englischen Original kurz und bündig,
teilweise im Interviewstil, dies beeinträchtig jedoch nicht den Inhaltsreichtum
des Gesagtem. Die Strategien sind brauchbar, bauen zum Teil auf charttechnische
Formationen auf, teilweise auch indikatorenlastig.
****
Jeff Cooper präsentiert in seinem kurz gehaltenem Tradingbuch "Hit&Run
Strategien" ein brauchbares Manual für Day&Swingtrading. Auch
hier ist der Stil kurz und prägnant, Cooper verzichtet auf lange und
unötige Ausführungen. Die Strategien basieren zum größten
Teil auf einfache Pattern, oft nur zwei
bis drei Bars, teilweise mit Indikatoren und gleitenden Durchschnitten kombiniert.
Das letzte Kapitel " Eine Woche Hit&Run" ist leider überflüssig,
eine genauere Ausführung wäre hier wünschenswert gewesen. Die
besprochenen Strategien können profitabel umgesetzt werden, man darf
jedoch keine Wunder erwartet.
***
"Neue Tradingdimensionen" von Erich Florek
suggeriert mehr als es tatsächlich bietet, ist im Gesamtbild jedoch ein
brauchbares Buch. Es richtet sich an technisch- und indikatorenorientierte
Trader. Doch genau hier liegt der Mangel, denn dafür bietet es zu wenig.
Einige Strategien kommen bereits bei Raschke vor, die Auflistung und Besprechung
der Indikatoren halte ich persönlich für unnötig, da nicht
weiter auf die Systemkonzeptionisierung eingegangen wird. Kapitel wie der
"Techniktempel" trüben das sonst positive Gesamtbild weiterhin.
Fazit:"Wenig Neues unter der Sonne". Auch wenn das Buch schon etwas
älter ist, bietet es nur eine Zusammenfassung von bekannten Fragmenten,
jedoch kaum eigenständige Ideen. Tradestationbesitzer finden in der englischen
Literatur und im Netz um Dimensionen besseres. Neulinge erhalten jedoch einen
guten Einstieg.
***
"Technische Analyse der Finanzmärkte" von John J. Murphy kann
mit gutem Recht als die "Bibel" für Charttechniker bezeichnet
werden. Es werden die gängisten Chartformationen und Indikatoren beschrieben,
aber auch Point&Figure Charting, Candlesticks, Trendverhalten, Dowtheorie,
sogar Moneymanagement und Elliott Wave Theorie kommen zur Sprache. Sehr übersichtlich,
guter Stil, professionell....Man erkennt, dass der Autor Erfahrung hat. Das
Buch sollte jeder Trader einmal durchgeblättert haben, egal ob Day- Swing-
oder Systemtrader, bietet es doch das Grundwissen, dass das charttechnisch
basierende Trading ausmacht. Das Buch von Jack Schwager zur technischen Analyse
soll angeblich noch besser sein, entzieht sich bisher jedoch meiner Kenntniss.
*****
Der ehemalige Floortrader und nun Tradingcoach Neal
Weintraub liefert mit "Die Tricks der Floortrader" ein typisches
Buch eines ehemaligen Traders. Kurz und bündiger Schreibstil, kaum Charttechnik,
geschweige denn Indikatoren, wenig Schwarz oder Weiss... viel Grau. Es fließen
die Erfahrung eines Händlers ein, er erzählt Geschichten rund ums
Parkett und einige Tricks, die man sonst nirgends lesen kann. Ich meine, das
Buch richtet sich an erfahrene diskretionäre Trader, die noch den ein
oder anderen Tip eines alten Hasen hören möchten. Weiters werden
Spreads, das Verhalten vor Nachrichten, Point& Figure,Pivots usw erwähnt
.Trader auf der Suche nach dem heiligen Gral sind hier falsch. Persönlich
habe ich das Buch unterhaltsam, aber auch bereichernd empfunden.
****
"Erfolgsrezept Daytrading" von Howard Abell
ist ein kaum hervorstechendes Buch für Trader. Es konzentriert sich hauptsächlich
auf die psychologische Komponente und auch wenn das Gesagte der Wahrheit entspricht,
ist der oberflächliche Inhalt doch schon reichlich bekannt und ohne Tiefgang.
Trader die mit ihren psychologischen Schwächen zu kämpfen haben,
sind in der Fachliteratur für mentales Training besser aufgehoben. Die
Einfachheit der wenigen, nur kurz vorgestellten Strategien sollten sich diskretionäre
Trader zwar zum Vorbild nehmen, werden jedoch in nur 30 Seiten oberflächlich
abgehandelt. Positiv fällt das letzte Kapitel ins Gewicht, denn hier
werden Interviews mit bekannten Größen wie Bill Williams, Mesch
und Crabel geführt, wobei auch hier Schwagers Werk "Market Wizard"
den Zweck ungleich besser erfüllt.Fazit : Alles andere als das Erfolgsrezept
zum erfolgreichen Trading.
**
E in Buch mit diesem Titel muss einiges bringen, um die Erwartungen erfüllen
zu können. Das schafft Bernie Schaeffer leider nicht. Ich habe von grundauf
eine negative Einstellung Autoren gegenüber, die suggerieren, dass man
an der Börse und durch das Trading auf leichtem Wege ein Vermögen
machen kann, indem man ein oder zwei Bücher liest. Die Geschädigten
sind dann die Kleinanleger, die geblendet von dieser Euphorie, sich wild in
das Zocken stürzen und innerhalb
kurzer Zeit "Millionen" verlieren. "Die Masse der Optionshändler
machen langfristig Verluste", diesen Satz vermisse ich in diesem Buch!!
Und wer Optionstrading nicht auf dem höchsten Niveau betreibt, wird zu
diesen Verlierern gehören. Schaeffers Buch gibt zwar auf 352 Seiten ein
breites Hintergrundwissen und ist für den Einstieg in den Handel mit
Optionen brauchbar, erfolgreich wird es Sie jedoch nicht machen. Sehr positiv
ist das Kapitel über das Contrary Thinking und
Stimmungsindikatoren, auch dass Regressionen erwähnt werden, sieht man
gerne. Kapitel wie MACD Trading (!!), das Fehlen eines Kapitels über
Moneymanagement und Aufzählungen von Internetseiten, lassen an der Professionalität
des Werkes wieder starke Zweifel aufkommen. Fazit: Relativ brauchbarer Einstieg
in das Optionstrading.
Ich las "The Disciplined Trader" von Mark
Douglas auf Empfehlung in einem der Ross Bücher, war jedoch von dem langweiligen
Stil des Buches sehr enttäscht. Auch wenn die Psychologie die entscheidende
Komponente beim Trading ist, wird man entale Schwächen nicht mit seitenlangem
Geschwätz eines Buches in den Griff bekommen können. Erfahrung im
praktischen Handeln und das Lernen aus den eigenen Fehlern ist der Schlüssel
zum Erfolg. Nur wer den Schmerz selbst spürt, wird lernen die Fehler
zu vermeiden, denn Trading kann man nicht aus einem Buch lernen. Auch für
dieses Buch gilt: Wer auf der Suche nach sich selbst ist, wird in der psychologischen
Fachliteratur, in der Philosophie und vor allem in der östlichen Philosophie
am besten aufgehoben sein.
*"
Building Winning Trading Systems". Ein weiterer
Bauernfänger unter den Trading- Büchern; was haben sich die Herren
von Futures Truth nur dabei gedacht? Die Erklärungen zu EasyLanguage
sind im kostenlosen "easylanguage reference guide" besser, die Anleitungen
im Umgang mit der Ts
fehl am Platz. Von dem Kapitel, in dem die Systeme vorgestellt werden, hätte
ich mir mehr erwartet, einige veralterte Ansätze mit BollingerBändern
machen noch kein Buch über "Winning Tradingsystems". Endlose
Seiten mit Syntax wären besser auf einer CD aufgehoben und ein sinnloses
Kapitel über Optionen erfüllen den Zweck der Seitenfüllung.
Positiv die Interviews am Ende des Buches, hier finden sich wirklich die großen
Namen ein, wenngleich diese hier mehr Werbung für ihre eigenen Systeme
machen, als Erfahrungen preis zu geben. Fazit: Nur für Anfänger,
"Winning Systems" sucht man vergebens.
"Trading Systems and Methods" von Perry J. Kaufman gehört zu
den umfangreichsten Büchern zum Thema Systemtrading, die ich kenne. Regressionen,
Zyklen, Gann, Point&Figure, Weekday Pattern, Indikatoren, Risikokontrolle,
DeMark´s Sequential und Systemansätze verschiedenster Autoren.....
Bei all dem geht leider die Übersicht und der Tiefgang verloren, die
konsequente Umsetzung eines Ansatzes findet man daher nicht. Ein roter Faden
fehlt. Wer auf der Suche nach Ideen ist und diese selbstständig weiterführen
kann, wird hier jedoch fündig, auch wenn das Meiste schon in anderen
Büchern zu finden ist. Als Lexikon zum schnellen Nachschlagen gut, für
die eigenständige Systemkonzeption jedoch mangelhaft.
***
"The Encyclopedia of Trading Strategies"
von Katz und McCormick sollte eigentlich das große Buch des Backtestings
heißen. Hier wird wirklich alles getestet, von Breakout Ansätzen
über gleitende Durchschnitte bis hin zu Seasonality und Neural Nets und
das über alle Märkte. Aber das Buch erfüllt
seinen Zweck und man erkennt, dass sich ein unendlicher Abgrund auftut und
die Suche nach einem dauerhaft profitablen System scheinbar sinnlos ist. Die
allgemein bekannten Ansätze machen mal Gewinn und mal Verlust, unterliegen
letztendlich dem Zufall und versagen in den Out of Sample
Tests mehr als kläglich. Doch die meisten der getesteten Systeme sind
sehr einfach gestrickt und nicht weiter verfeinert. Interessant die Kapitel
über Neurale Netze und Genetische Algorithmen, die in den Out of Sample
Tests am besten abschneiden.Hier wäre eine Vertiefung wünschenswert
gewesen. Sinnlos das lange hin und her über die verschiedenen Orderarten
und die Auswirkungen auf die Systemergebnisse. Fazit: Einsteiger in das Systemtrading
bekommen einen guten Eindruck davon, wie hart sich die Suche gestaltet. Endlich
ein Buch, das die Augen öffnet, Fakten bringt und nicht schnelle Gewinne
suggeriert. Mit diesem Buch erspart man sich tausende Stunden sinnloser Backtests
von Systemen der Marke Macd Crossover und erkennt, dass der Weg der Masse
getrost auszuschließen ist. Negativ: Systemideen und Innovationen sucht
man in dem Buch vergebens.
****
"Cybernetic Trading Strategies" von M.A.Ruggiero Jr. Das Buch richtet sich an fortgeschrittene Tradestation-User und macht zweifelsfrei Arbeit. Sehr mfangreich, viele Systemansätze und ELA Code´s, auch grundlegende Statistik. Viel Intermarket, Fans dieser Analysemethode kommen hier auf ihre Kosten. Interessante Kaptiel zum Thema Fuzzy Logic und Neurale Netze. Mehr Tiefgang zu letzterem wäre noch wünschenswert, gehört jedoch zu den guten Büchern in Sachen Systemtrading. Guter Einstieg in das Thema NN, auch wenn das Buch schon etwas älter ist. ***
"Computerized Trading" von Mark Jurik. Der
erste Teil des Buches bis Seite 150 enthält die Basics des echnischen
Tradings, also wiederum eine Auflistung zahlreicher Indikatoren, wie Rsi,
Stochastic, dann hin zu Orderarten und Moneymanagement. Es folgen im zweiten
Teil Basics über das Testen von Systemen, Psychologie und Intermarketanalyse.
Ab Kapitel 15 wird es interessanter und es geht um nichtlineare Analysemethoden,
Fuzzy Logic, Genetische Algorithmen..... Auf Neurale Netze wird in weiterer
Folge genauer eingegangen, Kcat Ansatz usw.. Es wird auch versucht, die Handelsideen
zu vertiefen. Das Buch ist systematisch gut aufgebaut und erklärt auf
gelungene und leicht verständliche rt und Weise.Fazit: Ein recht gutes
Buch, für Neulinge als auch für Fortgeschrittene.
****
"Professional Stock Trading: System Design and
Automation" von Mark Conway. Meiner Meinung nach ein gelungenes Buch,
da gut strukturiert, übersichtlich und professionell. Besprochen werden
das Trading mit BarPatterns, Gaps, Spreads, Dreiecken, Ranges und vieles mehr.
Sehr viele Systeme
, teilweise sogar mit eigenständigen Ideen, jede Menge Easylanguge Code.
Das Iinteressante an dem Buch ist, dass es die einzelen Systeme kombiniert
und ein durchdachtes und komplettes Gesamtsystem mit Moneymanagement liefert.
Auch wird auf die Systeme genauer eingegangen und die Backtesting Ergebnisse
besprochen. Einfacher Stil ohne Schnörkel, leicht verständlich erklärt,
übersichtlich und gut gegliedert, umfangreich...läßt eigentlich
kaum Wünsche offen. Einige System- ansätze könnte man durchaus
weiterverwenden. Wenngleich meine eigenen Backtests nicht meine Erwartungen
erfüllten, trotzdem eines der wenigen Büchern, das man TS Besitzern
empfehlen kann.
***
"Japanese Candlestick Charting Techniques"
von Steve Nison. Ein sehr umfrangreiches Buch, nicht nur über Candlesticks,
sondern auch über allgemeine Charttechnik. Bis Seite 160 werden die einzelnen
Candlestickformationen peinlichst genau beschrieben, danach folgt die Anwendung
und Kombinierung
mit anderen charttechnischen Werkzeugen. Diese reichen von Trendlinien über
Retracementlevels, Indikatoren, bis hin zu Elliott Wave. Für Tradestationbesitzer
auch interessant das Kapitel über Market Profile, gibt es zu diesem Thema
doch relativ wenig gute Literatur. Gut gelungen ist die Zusammenfassung der
einzelnen Muster. Meiner Meingung nach sehr für diskretionäre Trader
zu empfehlen, die lernen möchten, wie man einen Chart lesen kann. Pflichtliteratur
für Charttechniker.
*****
"Trading Chaos" von Bill Williams. Das Buch
schafft es, über ein spannendes Thema, viel Lauwarmes zu erzählen.
Der Autor gibt an, 90% der Trader machen Verluste, weil sie die falsche Einstellung
gegenüber die Natur des Marktes haben,der Autor hält jedoch keine
wirklich brauchbaren Lösungs
vorschläge bereit. Viel Allgemeines über die fraktale Geometry,
wenig Fakten. Beinahe lächerlich die Ausführungen wie man vom Novice
Trader zum Experten wird. Sätze wie :"Folgen Sie dem Trend"
wirken beinahe schon verhöhnend. In weiterer Folge geht es um die Elliott
Wellen Theorie in Kombination mit dem Mfi Indikator, Volumen und MACD. Die
Ausführungen werden zwar etwas genauer, für die erfolgreiche Anwendung
der Elliott Wave Theorie in der Praxis jedoch viel zu wenig. Fazit: Weder
Fisch noch Fleisch, viel Allgemeines, wenig Fakten. Ein profitabler Trader
wird man mit Hilfe dieses Buches kaum.. *
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